ADAC-Projekt: Achtung Auto

Am 12.06.2018 nahmen die fünften und sechsten Klassen der Wilhelm-Fredemann- Oberschule an dem Projekt „Achtung Auto!“ teil.

 

Herr Wulf vom ADAC hatte zuerst gefragt, warum es so wichtig sei, dass man im Straßenverkehr aufpasst. Unfallstatistiken sagen aus, dass es viele Unfälle gibt, in denen Schulkinder und Autos verwickelt sind. Der Bremsweg von Autos wird dabei oft falsch eingeschätzt und Letzteres sollte anhand von praktischen Aufgaben mit uns verdeutlicht werden. Dann ließ er uns Schüler in einer Reihe aufstellen. Wir sollten losrennen und anhalten, sobald wir über die Kreidelinie auf der Straße gekommen waren. Alle rannten so schnell los wie sie konnten und merkten beim abrupten Bremsen, wie weh das tun kann an den Füßen und, dass es nicht möglich ist, sofort an der Linie zu stoppen.

 

Die nächste Übung war ebenfalls das Rennen über diese Linie, dieses Mal hatte Herr Wulf jedoch eine Fahne in der Hand, die er schwang, sobald man anhalten sollte. Bei diesen beiden Übungen stellten wir fest, dass man bei einem festen Ziel besser und schneller stoppen kann. Das Winken der Fahne machte ein schnelles Stoppen fast unmöglich. Danach kam Frau Beckmann nach vorn und sollte ihre Hand ausstrecken. Herr Wulf nahm wieder die Fahne und ließ diese plötzlich fallen, sodass Frau Beckmann sie auffangen sollte. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass man bei einer unvorhergesagten Handlung schnell reagieren muss und das schwieriger ist, als wenn man ein Signal bekommt. Einen Reaktionsweg gibt es auch im Straßenverkehr, wenn ein Auto plötzlich bremsen muss. Dass sich der Bremsweg dann verlängert, wurde uns klar bei der nächsten Aufgabe. Herr Wulf wollte ab dem Überfahren einer eingezeichneten Linie mit 30km/h eine Vollbremsung machen. Alle Schüler bekamen eine Pylone und sollten abschätzen, an welcher Stelle das Auto zum Halten kommen würde. Das Ergebnis war überraschend und erschreckend zugleich. Die ersten Pylonen befanden sich quasi unter dem Auto.

 

Am Ende hatte Herr Wulf angeboten, immer drei Schüler von uns in seinem Auto mitzunehmen und noch einmal eine Vollbremsung bei 30km/h zu machen, sodass wir einmal den Bremsweg aus dem Auto heraus miterleben konnten. Das hat allen viel Spaß gemacht und gleichzeitig gezeigt, wie schwierig es ist, einen Bremsweg einzuschätzen. Viele Schüler und Lehrer fanden dieses Projekt sehr gut und hilfreich in Bezug auf die Verkehrserziehung. Vielen Dank an Frau Becker für die Organisation! (Geschrieben von Mia Wohnhas und Frau Beckmann aus der 6c).


Erfolgreiches Metall-Projekt mit der Firma Huning

Fünf Schüler des Jahrgangs 8 unserer Schule hatten im März und April an insgesamt vier Nachmittagen die Gelegenheit, in der Firma Huning Maschinenbau Praxisluft zu schnuppern.

 

Sie erstellten in der Ausbildungswerkstatt der Firma einen Würfel aus Metall. Dazu musste angerissen, gebohrt, gefeilt und geschliffen werden. Außerdem montierte und bearbeitete die Gruppe eine Garderobe, die künftig im Werkraum ihre Dienste leisten wird. Am 24.05. wurde die Garderobe feierlich übergeben und die Schüler erhielten Zertifikate über ihre praktische Tätigkeit. Wir bedanken uns bei der Firma Huning für das gelungene Kooperationsprojekt!

 


Tag der offenen Tür

Am 23. Februar 2018 öffnete die Wilhelm-Fredemann-Oberschule bei strahlendem Sonnenschein die Türen. Die Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Apeler wurde musikalisch von dem Musik-WPK und dem Tanzsport-WPK der siebten Klassen sowie der Fitness-WPK der achten Klassen unterstützt. Eine ausgiebige Schulführung für die interessierten Grundschüler, begleitend mit dem Schnupperunterricht in den Fächern Geschichte, Englisch, Französisch, Erdkunde, Mathematik und Biologie, stand ebenfalls auf dem Veranstaltungsplan. Bei anschließenden Workshops in den Bereichen Musik, Chemie, Textiles Gestalten, Werken, Hauswirtschaft und Buttons konnten die Besucher unsere Schule die einzelnen Fachbereiche und Fachräume genauer kennenlernen. Präsentationen und Informationsstände gaben einen ausführlichen Überblick über unsere Schülerfirma Boxenstopp, unserem Förderverein und dem Verein Lesen-Schreiben-Rechnen. Unsere individuellen Angebote für Kinder mit einem Unterstützungsbedarf wurden durch unser Förderschulteam präsentiert. Für süße und herzhafte Stärkungen sorgte die Cafeteria.


Verleihung des Gütesiegels:

"Startklar für den Beruf"

Von links nach rechts: Herr Piepenbrock  (industrieller Arbeitgeberverband Osnabrück), Frau Steiniger (Landkreis Osnabrück Maßarbeit),
Frau Apeler (Schulleiterin), Frau Windisch (Fachbereich Wirtschaft), Frau Klefoth (Sozialpädagogin), Herr Mühlenhoff (Regionalleiter der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Osnabrück)und Frau Breiter (didaktische Leiterin).

Am 12.12.2017 wurde der Wilhelm-Fredemann-Oberschule in den Räumlichkeiten der Firma KME in Osnabrück das Gütesiegel "Startklar für den Beruf" verliehen.

 

Die Industrie- und Handelskammer, der Landkreis Osnabrück und die Landesschulbehörde haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die die Berufsorientierung in Schulen im Großraum Osnabrück stärken will. Die Schulen wurden eingeladen, ihre Konzepte, ihre Projekte und ihre Arbeit vorzustellen und einzureichen. Eine Jury aus Fachleuten hat jetzt sechs Schulen ausgewählt, die das Siegel tragen dürfen.

 

Unsere Schule hat mit einem fächerübergreifenden Konzept für die Berufsorientierung überzeugt. Insgesamt wurden drei Gymnasien und drei Oberschulen ausgezeichnet und sind jetzt im Bereich hervorragender Berufsorientierung zertifiziert.